
Die Lichtenergie wird von Solarzellen (siehe
links) zu elektrische Energie umgewandelt . Eine Solarzelle
oder Photovoltaik Zelle wird aus Halbleitern hergestellt; der
berühmteste Halbleiter ist Silizium. Wenn eine Lichtquelle
auf eine Solarzelle fällt, so wird ein Teil der Lichtenergie
vom Halbleiter absorbiert. Diese Energie bewirkt, dass Elektronen
gelöst werden.
Normales reines Silizium ist schwacher Leiter, um die Leitungseigenschaft
zu verbessern, wird das Silizium mit Spuren von Phosphor und
Brom verunreinigt. Die Zugabe dieser "Verunreigungen"
bewirkt weiterhin, dass die freien Elektronen sich in eine gewünschte
Richtung bewegen. Dadurch entsteht eine gerichtete Spannung.
Indem man Metallkontakte an das obere und untere Ende der Zelle
befestigt, wird es möglich, die Spannung aus der Zelle
herauszuleiten.
Ein Solarmodul
besteht aus einer hochwertigen, kaum reflektierenden Glassscheibe,
an deren Innenseite die Solarzellen befestigt sind. Diese Platte
wird in einem Aluminiumrahmen gefasst. Die Solarzellen sind
in Serie bis zu einer Spannung von etwa 12 V geschaltet Diese
12-Volt-Felder werden untereinander parallel geschaltet, um
bei gleichbleibender Spannung die Stromstärke zu erhöhen.
Die Rückseite wird geschützt durch eine weitere Glasschicht
oder durch langlebiges Werkstoffe
wie Tedlar.
Die
Schaltungen werden auf der Rückseite des Moduls durch die
Schutzschicht geführt und in einer wetterfesten Verbindungsbox
zusammengeführt. An dieser Box werden die weiteren Anschlüsse
vorgenommen.
Mehrere Module werden zu einem Modulfeld verbunden.
Ein
Solarmodul erzeugt immer Gleichstrom (engl. "DC"),
meist mit 12 V Spannung. Ein Solarmodul wie oben auf dem Bild
(Größe etwa 1,3 m auf 0,7 m) kann eine Leistung von
etwa 80-120 Watt bereitstellen - wenn genug Sonnenernergie einwirkt.
Um eine Leistung von 1 kWh bereitszustellen benötigt man
eine Oberfläche von etwa 8-10 m². Die "Energie
Ernte" von 10 m² hochwertiger Solarmodule
beträgt bis zu 1.800 kWh pro Jahr - in Thailand. In Deutschland
mit weniger Sonnenstrahlung beträgt sie hingegen nur 800
- 1.000 kWh per year.
Da
Solarmodule immer Gleichstrom erzeugen, müssen Gleichstrom-Verbraucher
angeschlossen werden (selten) oder der Gleichstrom muss mit
einem Wechselrichter zu Wechselstrom ungeformt
werden.
Dieser Inverter ist das Herz eines jeden Photovoltaik-Systems.
Ein guter, langelebiger Sinus-Inverter kann den Gleichstrom
von etwa 10 m² Solarmodule umwandeln.
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